#TPE-Extrusion#TPE-Verbundwerkstoff Plattenextrusionslinie

1. Härte
Härte bezeichnet die Fähigkeit des Materials, einem harten Gegenstand zu widerstehen, der lokal in seine Oberfläche drückt. Denn die relative Weichheit oder Härte eines Materials ist bei der Materialauswahl oft das Erste, was zu berücksichtigen ist, und die Härte hängt auch mit anderen wichtigen Konstruktionsmerkmalen wie Zugmodul und Biegemodul zusammen. Der Zweck der Härteprüfung besteht daher darin, die Härtespezifikationen von thermoplastischen Elastomeren sicherzustellen.
Das am häufigsten verwendete Gerät zur Messung der Gummihärte ist der Shore-Härteprüfer. TPE Bei der Materialprüfung kommen im Allgemeinen nur zwei Härteprüfer zum Einsatz: ShoreA und ShoreD.

2. Druckverformungsrest
Der Druckverformungsrest bezieht sich auf den Test der dauerhaften Verformung eines Gummi- oder Elastomermaterials unter Kompression (Anwenden einer Last bis zu einem bestimmten Maß, beispielsweise 25 %) und bei verschiedenen Temperaturen. Alle Polymermaterialien unterliegen unter bestimmten Lastbedingungen einem Kriechverhalten, und der Druckverformungsresttest ist eine grobe Messung des Kriechverhaltens eines Materials unter Druckbelastung.
Die notwendigen Werkzeuge zum Prüfen des Druckverformungsrestes sind im Wesentlichen ein Ofen und ein Kompressionsgerät, das eine Kompressionsplatte, einen Begrenzer und einen Befestigungsteil umfasst.
Normalerweise beträgt die Shore10-80A-Kompression 25 %, die Shore80-89A-Kompression 15 % und die Shore90-95A-Kompression 10 %.
3. Bleibende Zugverformung
Die bleibende Zugverformung bezieht sich auf die verbleibende Verformung der Probe, nachdem sie unter einer bestimmten Zugkraft gedehnt wurde, und wird als Prozentsatz der ursprünglichen Länge ausgedrückt. Alle Elastomermaterialien erfahren unter bestimmten Spannungen eine entsprechende Anwendungsrelaxation, und der Zugverformungstest ist eine grobe Messung des Spannungsrelaxationsverhaltens eines Materials unter Zugspannung.
4. Zugfestigkeit
Unter Zugfestigkeit versteht man die maximale Zugspannung, die beim Dehnen einer Probe bis zum Bruch auftritt, und ist ein genaues Maß für die Zugfestigkeit eines Elastomermaterials.
5. Reißfestigkeit
Der mechanische Reißvorgang, der an einer bestimmten Stelle von Gummi- und Kunststoffmaterialien unter Einwirkung hoher Spannungskonzentration erzeugt und ausgedehnt wird, führt zu Brüchen, Defekten oder lokalen Verformungen des Materials und die Reißfestigkeit ist die quantitative Manifestation der maximalen Zerstörungskraft, die bei diesem Bruchvorgang erforderlich ist.
6. Ölbeständigkeit
Der Ölbeständigkeitstest dient in erster Linie dazu, die Veränderung einer Reihe von Leistungsindikatoren (Volumen, Härte, Zugfestigkeit usw.) eines Materials in verschiedenen Standardreferenzölen zu messen und vor allem dazu, das Material hinsichtlich seiner normalen Verwendung im Kontakt mit flüssigem Öl zu orientieren.

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